Für Frauen mit Elitepotential: weiblich – wissenschaftlich – würdig

Vortrag „Persönliches und Geschichtliches zum christlich-jüdischen Dialog – ein Erfahrungsbericht“ von Rabbiner Andy Steiman am 05.10.2026

Veranstaltungsort: Restaurant Herr Franz, Ulmenstraße 20 in 60325 Frankfurt am Main

Beginn: Montag, 05.10.2026 Uhr, 18:30 Uhr

Ende: Samstag, 17.10.2026 Uhr, 08:23 Uhr

Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Freude erwarte ich unseren nächsten Referenten, Rabbiner Andy Steiman, dessen Thema ein Gebiet behandelt, auf dem er seit Jahren – kundig und kompetent – mit großem Engagement tätig ist:  

„Persönliches und Geschichtliches zum christlich-jüdischen Dialog – ein Erfahrungsbericht“      
 

Über ein Leben dafür und im Dialog und Meinungsaustausch kommen laut Rabbi Steiman viele Geschichten zusammen, und zum Vortrag wird eine – kurzweilige – Auswahl davon kommen.   

   
Als langjähriges Vorstandsmitglied im „Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ brachte er sich vor allem  aktiv in die Jugendarbeit dort ein. Ebenfalls engagiert im „Internationalen Rat der Christen und Juden (ICCJ)“, ist Rabbi Steiman die Stimme des traditionellen Judentums und gibt als einziger traditioneller Jude in diesem Gremium somit viele Impulse für den Dialog, die sonst nicht gehört würden. Er gehört zu den ganz Wenigen, die sich in bereits zweiter Generation dem Dialog zwischen Juden und Christen widmen      

Als ein „unorthodox-orthodoxer“ Jude, wie ihn mal ein Journalist in einem Portrait bezeichnete, hat er feste religiöse Überzeugungen, aber gleichzeitig das große Herz sowie den Verstand, sich anderen Ansichten gegenüber offen zu zeigen. Wie er einmal zitiert wurde: „Ruft ruhig ‚rein! Ich bin Jude, ich bin es gewöhnt, unterbrochen zu werden“, hat er ein offenes Ohr und mutmaßlich eine Engelsgeduld – wir vom Freundeskreis werden gewiss an dem Abend mit ihm davon profitieren und gerne mal ‚reinrufen.  

Diese positiven Eigenschaften, die große Lebenserfahrung sind bestimmt wesentlich für seine Tätigkeit als Seelsorger im christlich-jüdischen (dem einzigen in ganz Deutschland!) Altenheim der Budge-Stiftung in Frankfurt, wobei dieser Beruf sich erst später im Lebenslauf Rabbi Steimans abzeichnete.   

Zunächst, 1982 bis 1996, war er – übrigens ein gebürtiger New Yorker – erst einmal europaweit eingesetzter Sprachlehrer und Übersetzer sowie an der Akademie Westpoint ausgebildeter Militärseelsorger der US-Armee, was zugleich bedeutet, dass er Veteran des Golf-Krieges ist. Es folgten dann einige Jahre als Religionslehrer (u.a. an der Jüdischen Oberschule in Berlin), und er war und ist, parallel, seit der Eröffnung des Frankfurter Jüdischen Museums 1988 in der Museumspädagogik tätig. Seine Ordinierung zum Rabbiner, über die er uns gewiss mehr erzählen wird, erhielt er in Jerusalem.  

Zum Vortrag Rabbi Steimans lädt der Freundeskreis der Ingrid zu Solms-Stiftung herzlich für 

Montag, den 5. Oktober, 18.30 Uhr, 

ins Restaurant „Herr Franz“, Ulmenstraße 20, 60325 Frankfurt-Westend, ein.

Für „Herrn Franz“ wird, wie gewohnt, ein Mindestverzehr von 30 Euro, direkt an das Restaurant zu zahlen, erbeten. Und wegen der begrenzten Zahl von Plätzen bitten wir um Anmeldung bis spätestens Mittwoch, den 30. September.

Mit herzlichen Grüßen

Christiane Höselbarth

(für den Freundeskreis der Ingrid-zu-Solms-Stiftung)

E-Mail: ingridzusolmsstiftung@aol.com

Anmeldung zur Veranstaltung