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11. 01. 2015

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Kulturpreis für Dirigentin Eun Sun Kim

 
(08.01.15) Der südkoreanischen Dirigentin Eun Sun Kim, die momentan an der Oper Frankfurt Vincenco Bellinis La sonnambula (Die Schlafwandlerin) sowie konzertante Aufführungen von Emmerich Kálmáns Die Csárdásfürstin musikalisch leitet, wird direkt nach der neunten Vorstellung der Sonnambula am Sonntag, dem 11. Januar 2015, um ca. 22.10 Uhr im Opernhaus auf der Bühne und vor Publikum der mit 5000 Euro dotierte Kulturpreis der Ingrid zu Solms-Stiftung (IzS-Stiftung) verliehen. Die Auszeichnung geht alle zwei Jahre an hervorragende Künstlerinnen, die von einer außen stehenden Jury bestimmt werden. Förderpreisträchtig sollten künstlerische Aussagekraft, die Hingabe an die Kunst und der Wille zur Vervollkommnung sein.
Eun Sun Kim
Foto: Agentur
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Ingrid zu Solms-Stiftung

Dirigentin Eun Sun Kim erhält Kulturpreis


13.01.2015

 
Sie leitete an der Oper Frankfurt Vincenco Bellinis „La sonnambula (Die Schlafwandlerin) sowie konzertante Aufführungen von Emmerich Kálmáns „Die Csárdásfürstin und verabschiedet sich am kommenden Samstag auch schon wieder aus der Mainmetropole. Doch zuvor nahm die 34-jährige südkoreanische Dirigentin
Eun Sun Kim
noch eine Auszeichnung entgegen.
 
Nach der neunten Vorstellung der Oper „La Sonnambula überreichte ihr Ingrid
Gräfin zu Solms-Wildenfels
den mit 5 000 Euro dotierten Kulturpreis der Ingrid zu Solms-Stiftung. „Dass meine Arbeit anerkannt wird, ist schon eine Freude für mich, sagt die Dirigentin, die mit ihrem Mann und einem Stiefsohn in Wien lebt. „Mir war nicht bewusst, dass mich eine Stiftung seit so langer Zeit so intensiv beobachtet hat, so die Frau, die ursprünglich nicht Dirigentin, sondern Komponistin werden wollte.
 
Überrascht war sie darüber, „wie präzise Gräfin zu Solms-Wildenfels wusste, welche Arbeit ich mache, findet Eun Sun Kim, die 2005 nach Deutschland kam und perfekt die Sprache beherrscht: „Ich war fleißig, scherzt sie. Zwei Monate verbrachte sie in Frankfurt, nun geht es wieder nach Wien.
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Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels
mit Eun Sun Kim. Foto: Faust

FeuilletonFrankfurt


Das Online-Magazin von Erhard Metz

Kulturpreis der Ingrid zu Solms-Stiftung an die
Dirigentin Eun Sun Kim

 
Feierliche Preisverleihung im Anschluss an die neunte Aufführung des Melodramma von Vincenzo Bellini “La Sonnambula” in der Oper Frankfurt

 
Es war ein in der Oper Frankfurt selten gesehenes und von Intendant Bernd Loebe ausnahmsweise gestattetes Ereignis: Zwei Herren trugen in den stürmischen Schlussapplaus zu La Sonnambula von Vincenzo Bellini – Chor und Ensemble waren noch auf der Bühne versammelt – ein Stehpult nebst Mikrofon herein, und Eingeweihte wussten, was nun folgen sollte: , Vorsitzende der nach ihrem Namen benannten Stiftung, überreichte der Dirigentin des Abends, Eun Sun Kim, den diesjährigen (mit 5000 Euro dotierten) Kulturpreis der ausschließlich gemeinnützige und wissenschaftliche Zwecke verfolgenden Einrichtung.
 
Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre an hervorragende, von einer unabhängigen Jury gewählte Künstlerinnen verliehen, die Kriterien für den Preis sind künstlerische Aussagekraft, die Hingabe an die Kunst und der Wille zur Vervollkommnung.
(v.l.) Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels, Vorsitzende der Ingrid zu Solms-Stiftung,
Eun Sun Kim, Professorin Heike Allgayer, Vorsitzende des Ingrid zu Solms-Fellowship,
Foto © Wolfgang Runkel
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02. 04. 2015

DFG und BMBF vergeben Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2015 /
Verleihung am 5. Mai in Berlin

Die diesjährigen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissen- schaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte Auswahlausschuss bestimmte jetzt in Bonn fünf junge Wissenschaftlerinnen und fünf junge Wissenschaftler für die Heinz Maier- Leibnitz-Preise 2015. Sie erhalten die mit je 20 000 Euro dotierte Auszeichnung am 5. Mai in Berlin.

 
Cynthia Sharma
(35)
, Infektionsbiologie, Universität Würzburg

Cynthia Sharma verbindet in ihren Arbeiten auf originelle Weise die Biophysik und Bioinformatik mit der Infektionsforschung: Nachdem sie in ihrer Diplomarbeit Genomsequenzen analysieren und strukturelle RNA-Elemente identifizieren konnte, entwickelte sie am Max-Planck-Institut für Infektionsforschung in Berlin im Rahmen ihrer Doktorarbeit eine neue Sequenzierungsmethode, die differentielle dRNA-seq-Methode. Als Mitglied des DFG-geförderten Schwerpunktprogramms "Kleine regulatorische RNAs in Prokarya" wandte sie diese Methode am Beispiel des Mikroorganismus Helicobacter pylori an, eines Stäbchenbakteriums, das für Magenerkrankungen verantwortlich gemacht wird. Derzeit untersucht Sharmas Gruppe am Forschungszentrum für Infektionsbiologie der Universität Würzburg mithilfe molekularbiologischer und biochemischer Ansätze die genregulierende Funktion von Bakterien. Dies soll die Mechanismen besser verstehen helfen, durch die ein Erreger eine Infektion erzeugt.
Sharma
Cynthia Sharma

Infektionsbiologin

Universität Würzburg
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Pressemitteilung Nr. 13 | 2. April 2015
Wichtigster deutscher Nachwuchspreis geht
an fünf Forscherinnen und fünf Forscher