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Stiftung zeichnet Wissenschaftlerinnen aus


(lsw) - Die Ingrid zu Solms-Stiftung hat am Freitag zwei Wissenschaftlerinnen aus Baden-Württemberg für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Die Preise sind insgesamt mit 13.000 Euro dotiert, wie die Stiftung in Frankfurt mitteilte.

Lena Maier-Hein

vom Deutschen Krebsforschungs-zentrum in Heidelberg bekam den Wissenschaftspreis Naturwissenschaften für die Erfindung einer Art Navigationssystems, das die Be- kämpfung von Tumoren in der menschlichen Leber erleichtert.

Nicole Rotter

von der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren in Ulm erhielt den Wissenschaftspreis Medizin für ihre Forschung zum plastischen Aufbau von Knorpelgewebe für Implantate.

11. April 2010

Stiftung zeichnet Wissenschaftlerinnen aus


Die Ingrid zu Solms-Stiftung hat am Freitag zwei Wissenschaftlerinnen aus Baden- Württemberg für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Die Preise sind insgesamt mit 13.000 Euro dotiert, wie die Stiftung in Frankfurt mitteilte.

 

Nicole Rotter

von der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren in Ulm erhielt den Wissen- schaftspreis Medizin für ihre Forschung zum plastischen Aufbau von Knorpelgewebe für Implantate.

 

Lena Maier-Hein

vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg bekam den Wissenschaftspreis Naturwissenschaften für die Erfindung einer Art Navigationssystems, das die Bekämpfung von Tumoren in der menschlichen Leber erleichtert.

09. 04. 2010

Verleihung des Ingrid zu Solms- Wissenschaftspreises an zwei junge Forscherinnen


Prof. Dr. med. Nicole Rotter und
Dr.-Ing. Lena Maier-Hein.


Die Ingrid-zu-Solms-Stiftung (IzS-Stiftung) verleiht 2010 den 9. Wissenschaftspreis für Medizin gleichzeitig mit dem 2. Wissen- schaftspreis für Naturwissenschaften: Prof. Dr. med. Nicole Rotter erhält die Auszeich- nung für eine herausragende Arbeit im Bereich Tissue Engineering (TE), dem plastischen Aufbau von Knorpelgewebe für Implantate. Der Vorteil bei einem solchen Implantat mit patienteneigenem Zellanteil besteht darin, dass es vom Immunsystem des Patienten in der Regel besser akzeptiert wird.


Dr.-Ing Lena Maier-Hein wird ausgezeichnet für die Erfindung einer Art Navigations- system für die menschliche Leber, das die Bekämpfung von Tumoren an der Leber erleichtert.
Die IzS Stiftung ist 1994 aus dem Gedanken entstanden, Wissenschaftler des Fachs Medi- zin in Deutschland unterstützen zu wollen, da diese oft auswanderten, um im Ausland bessere Arbeitsbedingungen zu erlangen. Das Wort Elite war in diesen Jahren verpönt. Besonders schlecht erging es dabei den Frauen. Daher bezieht sich die Stiftung zurzeit auch allein auf die Unterstützung von Frauen.

 

Die IzS-Stiftung ist in den Jahren 1998-2003 erweitert worden und verleiht nunmehr auch

einen Kulturpreis an Musikerinnen/Kompo- nistinnen/Dirigentinnen und einen zweiten Wissenschaftspreis an Naturwissenschaftler- innen (Mathematik, Informatik, Physik) so- wie einen Menschenrechtspreis.

 

Jährlich wird ein hochbegabtes Mädchen an der Hochleistungsschule Schloss Hansen- berg, Geisenheim/Rheingau, mit einem Stipen -dium versehen. Es geht der Stifterin um Brain Gain, Unterstützung der Fähigkeiten der Frau im Sinne von Förderung der Elite des Geistes. Frauen soll ermöglicht werden, ihr Gedankengut in die Gesellschaft leichter und besser einzubringen - zum Wohl des Ganzen!

 

© RNF Rhein-Neckar Fernsehen

Gesellschaft

09.04.2010

Guten Abend RTL Hessen
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Aktuelle Nachrichten aus Hessen


Stiftung zeichnet Wissenschaftlerinnen aus


Frankfurt/Main - Die Ingrid-zu-Solms-Stiftung hat am Freitag zwei Wissenschaftlerinnen aus Baden-Württemberg für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Die Preise sind insgesamt mit 13.000 Euro dotiert, wie die Stiftung in Frankfurt mitteilte.
Nicole Rotter von der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren in Ulm erhielt den Wissenschaftspreis Medizin für ihre Forschung
zum plastischen Aufbau von Knorpelgewebe für Implantate.
 
Lena Maier-Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg bekam den Wissenschaftspreis Naturwissenschaften
für die Erfindung einer Art Navigationssystems, das die Bekämpfung von Tumoren in der menschlichen Leber erleichtert.
mash.
FRANKFURT. Den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschafts-preis für Medizin der Frankfurter Ingrid zu Solms-Stiftung erhält in diesem Jahr Nicole Rotter, leitende Oberärztin der HNO-Universitätsklinik in Ulm. Der mit 3.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis für Natur- wissenschaften geht an Lena Maier-Hein vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidel- berg. Seit 1995 ehrt die Stiftung im Zwei-Jahres- Turnus Wissenschaftlerinnen für heraus- ragende Leistungen, vor allem in der Grund- lagenforschung. Die Preisträgerinnen 2010 wurden gestern in Frankfurt ausgezeichnet.
 
"Geben Sie ihr eine Zelle, und Sie macht ein Ohr daraus", brachte Stiftungsgründerin Ingrid zu Solms Rotters Forschung mit körpereigenen Knorpelzellen auf den Punkt. Ganz so einfach sei es in der Realität zwar nicht, merkte Rotter
an. Für sie persönlich bedeute die Auszeich- nung aber eine große Anerkennung und eine wichtige Förderung ihrer Arbeit. Denn die Forschung zu Knorpelzellen für Nase und Ohr sei zwar für betroffene Patienten äußerst wichtig. Im Gegensatz zu Gelenkknorpeln ver- fügten Nase- und Ohrknorpel aber über einen eher kleinen Markt und seien deshalb für die Industrie nicht so interessant. Das bedeute weniger Geld und damit auch weniger Forschung.
 
Die Informatikerin Maier-Hein hat eine Art Navigationssystem entwickelt, mit dessen Hilfe die Lage von Tumorzellen in der Leber deutlich zuverlässiger und schneller bestimmt werden kann als mit den herkömmlichen Verfahren.
 
Die Symbolkraft der Auszeichnung ist zu Solms besonders wichtig. Denn die Preise, die die
Stiftung ausschließlich Frauen verleiht, sollten die Trägerinnen vor allem mit der nötigen Repu- tation und Unterstützung versorgen, die ihnen auf ihrem akademischen Werdegang in der Wissenschaft sonst oft fehlen würden. Denn laut Stiftungsgründerin haben es Forscher- innen nach wie vor schwerer, sich im Wissenschaftsbetrieb durchzusetzen als Män- ner. "Frauen werden noch immer nicht aus- reichend unterstützt und zum Teil sogar ver- hindert." Gleichzeitig solle die Auszeichnung auch andere Frauen dazu ermutigen, sich von ihrem Weg nicht abhalten zu lassen.
 
Denn die Arbeit mache sich bezahlt: Babette Simon, 1995 die erste Preisträgerin der Stiftung, habe vor wenigen Wochen ein neues Amt angetreten - als Präsidentin der Universität Oldenburg.
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12.04.2010 - Forschung fördern
 
Die Ingrid zu Solms-Stiftung hat in Frankfurt zwei Wissenschaftspreise verliehen. Der Preis für Naturwissenschaften ging an Doktorin Lena Maier-Hein.
 
Außerdem wurde Professorin Nicole Rotter, leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Ulm, für ihre Arbeit zum plastischen Aufbau von Knorpelgewebe mit dem Preis für Medizin ausgezeichnet.
 
Der Wissenschaftspreis Medizin ist mit 10.000, der Naturwissenschaftspreis mit 3.000 Euro dotiert.
Die im Jahr 1994 gegründete Stiftung zeichnet ausschließlich Frauen aus. Dadurch sollen Position und Arbeit von Frauen in der Wissenschaft stärker anerkannt und geför- dert werden.
 
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Menschenrechtspreis


 
(14.10.10) Die Ingrid zu Solms-Stiftung vergibt Menschenrechtspreis 2010 an pakistanische Frauenrechtlerin. Die Kämpferin für Frauenrechte und vor allem gegen Zwangsehe erlebte selbst die Schrecken einer Zwangsheirat. Bedroht von ihrer Familie lebt sie unter dem Namen Sabatina James, schrieb das Buch "Du sollst sterben für Dein Glück", gründet Sabatina e.V. gegen Zwangsehen in Deutschland.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

für Sabatina James

Außer Einladungen zu Gesprächsrunden im Fernsehen widmete ihr das Magazin Focus (37/2010) einen Bericht mit Titelbild.
 
Die Verleihung fand statt im Rahmen einer Veranstaltung zusammen mit der Steuben- Schurz-Gesellschaft in Frank-furt am Main. Eine Podiumdiskussion, an der neben Sabatina James auch Prof. Hans-Jürgen Puhle, Dr. Peter Finger und Prof. Susanne Schröter teilnahmen, hatte die gegen- wärtige Situation zum Thema.
 
Die Ingrid-zu-Solms-Stiftung wurde 1994 gegründet. Anliegen der IzS-Stiftung ist die Förderung von Frauen mit heraus- ragenden Leistungen auf den Gebieten Wissenschaft, Kultur und Durchsetzung von Menschenrechten. Wie die beiden anderen Preise, soll der Menschen- rechtspreis (dotiert mit 3000 Euro) den Frauen Ermutigung und öffentliche Unterstützung geben gegen Widerstände, Vorurteile, Verdrängung und Diskriminie- rung
(scha)
.

13. 10. 2010  

Verleihung des Ingrid-zu-Solms Menschenrechtspreises an SABATINA JAMES

09. 04. 2010

 Verleihung der IzS-Wissenschaftspreise an Prof. Nicole Rotter und Dr. Lena Maier-Hein


 
 
 

Engagement für Frauen geehrt


 
Für die Unterstützung von Frauen mit außerordentlichen Talenten hat sich Ingrid Gräfin zu Solms-Wildenfels gestern in das Goldene Stifterbuch der Stadt Frankfurt eingetragen. Die Gräfin ist Gründerin der nach ihr benannten Ingrid zu Solms-Stiftung die weibliche Eliten fördert.
Die Stiftung lobt Preise für Frauen aus, die in männlich dominierten Berufsspar-ten durch besondere Leistungen hervor- stechen. So gibt es Preise für Grund- lagenforschung in der Medizin, für naturwissenschaftliche Arbeiten, für kul- turelle Leistungen etwa in Musik oder Architektur und für den Einsatz für die Menschenrechte.
 
Die Notwendigkeit der gezielten Förder- ung weiblicher Talente begründete die Gräfin damit, dass Frauen aufgrund ge- sellschaftlicher Vorurteile "an mehr Fron- ten kämpfen müssen als die mit ihnen
konkurrierenden Männer".
Solms-Wildenfels sagte weiter, dass in- direkt die ganze Gesellschaft von der Eliten -förderung profitiere.
 
Kulturdezernent Felix Semmelroth CDU hob in seiner Laudatio hervor, dass der Anteil an Frauen in leitenden Positionen gering sei. Die Ingrid zu Solms-Stiftung helfe, die Aufmerksamkeit auf dieses Problem zu richten, und präsentiere mit ihren Preisträgerinnen gleichzeitig Frauen, die als Vorbilder dienen könnten.
nean.

 
FAZ 23.11.2010 Nr. 273/Seite 38
SK-22.11.10-46k
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22. 11. 2010

 Eintrag der Ingrid zu Solm-Stiftung in das Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen

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Ein "Navi" für die Leber


Ingrid zu Solms-Stiftung zeichnet Wissenschaftlerinnen aus

F.A.Z. 10.04.2010, Nr. 83 / Seite 42